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13.2.2008 von Albert Blog.
Was nichts kostet ist auch nichts wert oder einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul. Kostenlose Software hat es schwer sich gegen die kommerziellen Varianten durchzusetzen. Irgendwo herrscht einfach Misstrauen ob Qualität und Sicherheit gewährleistet sind.
Bei der E-Mail sieht es anders aus. Auch hier muss man nichts bezahlen – außer einmalig für die Infrastruktur und die Flatrate natürlich – handelt sich dafür aber enorme Qualitäts- und Sicherheitsmängel ein. Nur um günstig Millionen von E-Mails rausschicken zu können? Das machen sich hauptsächlich die zwielichtigen Gestalten und immer mehr die organisierte Kriminalität weidlich zu Nutze. Denen reichen Response-Raten im Promillebereich um satte Gewinne einzufahren.
Da wundert es auch nicht, wenn die Spamflut immer mehr zunimmt und mittlerweile 70 bis 90 Prozent (je nach Zähler) des E-Mail-Verkehrs ausmacht. Die Unsummen an Kosten die weltweit entstehen durch Bandbreitenverbrauch, unnötige Arbeitszeit, Sicherheitsmaßnahmen, und die Sicherheitsrisiken die man sich mit Viren, Trojaner und Spyware einfängt, lassen sich fast gar nicht beziffern.
Was wäre wenn jede E-Mail die man verschickt mit einem Cent zu Buche schlagen würde? Die Firmen und Ottonormalverbraucher könnten die Gebühren locker wegstecken (wer schickt schon persönlich mehr als 100 E-Mails am Tag?). Aber den Spammern dieser Welt würde der Spaß vergehen. Das erwirtschaftete Geld könnten die Provider dann wieder in Innovation, verbesserte Infrastruktur und mehr Quality of Service einbringen.
Manchmal ist es wirklich nur das Geld, das zu sozialem Verhalten führt. Erinnern Sie sich noch an die Zeiten, als die Einkaufwagen vor den Konsumtempeln wild in der Gegend herumstanden oder in der ganzen Stadt verteilt waren? Kaum jemand fand es notwendig den Weg zur Sammelstelle zurückzulegen. Seit man einen Euro (früher natürlich die Mark) investiert, flutscht das Ganze. Warum sollte es bei der E-Mail nicht auch funktionieren? Herzlichst, Ihr, Albert Absmeier
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