Welche Cloud hätten S´ denn gern?

Robert Lemke stellte in der Sendung »Was bin ich« seinerzeit den Gästen zu Anfang immer die Frage: »Welches Schweinderl hätten S’ denn gern?« Heute lässt sich diese Frage durchaus auf die IT-Anbieter übertragen – nur geht es hier nicht um Schweinderl sondern um Wolken. Darf es die Private, Public oder die Hybrid Cloud sein? Oft liefern die Anbieter die Antwort gleich mit.

  Kein Thema beherrscht seit zwei Jahren die IT-Szene so sehr wie Cloud Computing. Es scheint sich tatsächlich ein Paradigmenwechsel anzubahnen. IT-Ressourcen über das Internet zu beziehen und damit die eigene IT zu entlasten oder gar ganz zu ersetzen scheint verlockend. Dennoch zögern viele IT-Verantwortliche sich voll und ganz auf den Bezug der IT-Leistung aus der Wolke einzulassen.

  Tatsächlich gibt es gewichtige, rechtliche und sicherheitsrelevante Bedenken, die den Einsatz der Public Cloud als nicht akzeptabel für die eigene IT erscheinen lassen. So wird dann eine private Wolke im eigenen Rechenzentrum konzipiert oder aber nur Teile der Angebote aus dem Internet bezogen, was dann zu einer hybriden Wolke mutiert.

  In unserem Leitartikel ab Seite 48 stellt der Autor die provokante These auf, dass die private und die hybride Wolke aber nur Übergangsformen hin zur echten Cloud, der Public Cloud, sein können. Spätestens 2020 wird es keine Private und Hybrid Cloud mehr geben. Denn nur in der Public Cloud lassen sich die Vorteile, wie keine Investition in Server, keine Investition in Überkapazitäten, kein Betrieb und keine Wartung der IT-Ressourcen, flexibler Einsatz, Abrechnung des tatsächlichen Verbrauchs, Konzentration auf das Kerngeschäft, automatische Upgrades oder professionelles Sicherheitsmanagement vollends ausschöpfen.

  Sollte man deshalb gleich jetzt zu 100 Prozent auf die »richtige« Wolke setzen? Das muss jedes Unternehmen für sich selbst entscheiden. Wir liefern die Denkansätze dazu, und das nicht nur in der hier vorliegenden Printversion, sondern auch als E-Paper im Internet, als Online-Portal, in der E-Magazin-Version auf dem iPad und demnächst auf Facebook. Frei nach dem Motto: Welchen Kanal hätten S´ denn gern?

  Herzlichst, Ihr

  Albert Absmeier

  Chefredakteur

  

www.manageit.de

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